The sky is clouded and the darkness becomes our closest friend.

  Startseite
  Archiv
  ~ Butterfly
  ~ Gedichte & Sprüche
  ~ Musik/Soundtracks
  ~ Filme/Serien/Animes
  ~ Bücher/Mangas
  Gästebuch



  Links
   
   Mein Blog





http://myblog.de/captiveofpain

Gratis bloggen bei
myblog.de





Résumé II

Der erste Eintrag wurde am 17. Januar 2006 um 23:12 Uhr gepostet. Bis heute hat diese Homepage 15 Einträge... Wenn man bedenkt, dass der erste Eintrag über drei Jahre her ist, fällt die Anzahl an Einträgen sehr mager aus.

Sollte sich das nicht ändern? Ich meine, eigentlich ist das ein Blog. Aber ich sehe diese Seite als meine Homepage. Meinen richtigen Blog habe ich vor ein paar Tagen erstellt. Doch selbst wenn ich andere Homepages besuche und einfach nur so mir irgendwelche anderen Seiten anschaue, dann wird recht regelmäßig eingetragen, geschrieben, gepostet, erneuert etc. Bei mir ist das nicht so.

Anfangs hat es mir nicht unbedingt viel ausgemacht. Ich habe nur etwas geschrieben, wenn mir danach war. Wenn ich mich nicht gut fühlte und es einfach raus lassen musste. Es geht mir sehr viel besser, wenn ich meine Gedanken einfach niederschreiben kann. Ich schreibe privat auch sehr viel, egal über was. Das ist meine Art, Gefühle auszudrücken und sie nicht in mich hineinzufressen. Wenn mal keiner Zeit hat oder ich niemanden belästigen möchte, dann schreibe ich. Das hilft mir auch sehr gut.

Trotzdem, wenn ich das alles hier betrachte, dann bin ich nicht zufrieden. Nicht wegen dem Inhalt oder der Gestaltung, sondern wegen der Fülle. Im Grunde etwas völlig Belangloses. Es ist nichtig. Und in letzter Zeit habe ich nichts geschrieben, weil es mir gut geht. Ja, es geht mir zur Abwechslung gut. Ich kann mich nicht beklagen (außer was meine Zukunft angeht). Deshalb kann ich keine Gedanken mehr aufschreiben. Ich hasse es nämlich, glückliche Gefühle mit Worten zu beschreiben. Ich weiß nicht warum. Sie stören mich einfach. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich deshalb unglücklich bin, glücklich zu sein. Ich bin auch nicht zu 100 Prozent glücklich. Ich habe hin und wieder noch die Gedanken, die mich seit Jahren plagen. Wenn ich mir alte Sachen durchlese oder einfach nur nachdenke, dann überkommt mich dasselbe Gefühl wie damals. Aber es ist seltener geworden. Wie meine Einträge.

Kann/muss/soll ich diese Homepage irgendwann abschließen? Die einzelnen Rubriken, die ich habe, sind noch lange nicht vollständig. Aber wenn sie es dann sind, was mache ich dann? Was passiert, wenn ich nichts mehr schreiben kann? Warum habe ich diese Homepage gemacht? Habe ich sie gemacht, weil ich dachte, es würde mir mein Leben lang schlecht gehen? Und somit hätte ich dann genug Stoff, um diese Homepage zu füllen? Nein, das war nicht der Grund, ganz und gar nicht. Ich weiß nicht, ich wollte sie einfach...
16.2.09 02:40


Werbung


So ein schöner Kirschbaum! Du magst Kirschblüten?
Ja!
Wusstest du schon? Unter Kirschbäumen liegen Tote begraben.
Tote, sagen Sie...?
Die Kirschblüten blühen so schön... weil unter den Bäumen Tote begraben sind. Die Blüten der Kirschen sind eigentlich weiss. Wie Schnee... so weiss. Warum... sind die Kirschblüten dann zart-rosa? Weil sie das Blut der unter dem Baum begrabenen Toten trinken.
Leiden denn die Menschen nicht unter den Kirschbäumen?

...


5.1.09 20:55


Hört doch mal ganz genau hin...

... es ist nicht nur der Regen, der von oben herab auf die Erde fällt. Hört ihr es denn nicht? Es sind nicht nur Regentropfen, die entstehen, wenn Wasserdampf kondensiert. Es ist nicht nur das Gewitter, eine meteorologische Erscheinung mit luftelektrischen Entladungen in Form von Donner. Physik, Chemie, Wissenschaft... Wo bleibt die Phantasie, die Poesie? Redet das Unwetter nicht? Wieso nennt man das überhaupt Unwetter? Kann nur Sonnenschein als Wetter bezeichnet werden? Und wenn es etwas stürmt, dann ist es gleich Unwetter, es ist kein Wetter, man will es nicht... Es sind die Klagen des Himmels und der Natur, weil sie niemand mag, niemand versteht. In Wirklichkeit will der Sturm nur ein wenig Zuneigung und Aufmerksamkeit, ein wenig Liebe, er möchte beachtet und nicht gehasst werden. Er möchte doch nur das, wonach sich jeder sehnt: leben.

17.5.08 04:03


Die Geschichte wiederholt sich

Warum? Damals hatte ich denselben Wunsch. Eine andere Welt. Aber ich war klein. Ich war nicht so traurig über die unmögliche Erfüllung meines Wunsches wie heute. Ich habe nicht geweint. Ich habe einfach meine Fantasie in meinen Gedanken spielen lassen. Jetzt tue ich dasselbe. Aber der Wunsch ist stärker. Und ich weine. Wegen diesem Wunsch. Um diesen Wunsch. Ich möchte dorthin, um das zu finden. Das, wonach ich mich sehne, das, was zu finden mein Ziel ist. Ein unerreichbares Ziel. Denn es ist nichts, was es in der Wirklichkeit gibt. Es ist reine Fiktion.

18.9.07 22:49


... entführ ich dich in ein wunderschönes Traumland ...

Und ich fliege hinaus. Ich verlasse meinen Ort. Ich fliege in eine andere Galaxie, in ein fernes Sonnensystem. Ich lasse mich auf einem der bewohnten Planeten dort nieder. Und es ist schön dort. Auch Menschen. Wie auf der Erde. Und sie sind nett. Auch zu mir, obwohl ich nicht von dort komme. Es sind Menschen. Aber irgendwie anders. Ihre Mentalität, ihr Leben, alles. Und dann sehe ich ihn. Er singt mir etwas vor. Es klingt wunderschön. Ich schließe meine Augen und lausche. Die Botschaft in dem Lied vermittelt mir, dass ich nicht alleine bin: "Ich lasse dich nie allein. Ich bin immer für dich da. Und falls wir eines Tages getrennt werden, dann suche ich dich. Überall. In der ganzen Galaxie. Ich gebe nicht auf. Ich suche dich solange, bis ich dich wieder gefunden habe. Und wenn ich vorher sterben sollte, sterbe ich dich suchend, mit diesem Lied, mit meinem Herzen..." Ich öffne meine Augen und bin in meinem Zimmer, in meiner Welt, auf meiner Erde, in meinem Sonnensystem. Es ist nicht wahr. Es wird nie wahr sein. Warum muss ich wahr sein? Ich wäre so gerne eine Lüge, wie meine Gedanken...

18.9.07 02:41


warum...

Am 25. März 2006 ist meine geliebte Avó Mila gegangen, für immer. Wo sie jetzt wohl sein mag? Wie es ihr wohl geht?

Am 11. April 2007 ist mein geliebter Avô ins Nichts gezogen. Was er wohl gerade macht? Nur ruhen? Oder sieht er mich?

Ich höre mir gerade "Mark Isham - A Promise" an. Und ich werde mich an mein Versprechen halten; an meinem Hochzeitstag lege ich Blumen an euer Grab. Denn ich liebe euch!!!

"Amo-vos. Sinto falta de vocês."
12.4.07 03:05


~My Immortal~

1000 Tränen kullern mir wieder über meine Wangen. Sie fallen leicht wie eine Feder auf meine Hände. Sie sind kalt. Es ist dunkel um mich herum. Aber die Tränen sind nicht dunkel. Sie sind hell, durchsichtig. Nicht düster. Aber ihre Bedeutung, die ist es. Der Grund, warum ich regne - ein sanfter Nieselregen - ist finster. Oder etwa nicht?



Ich weine, weil ich Lieder höre, die Erinnerungen in mir wecken. Ich weine, weil mir jemand etwas erzählt hat. Ich weine aus so vielen Gründen und Emotionen.
Die Lieder sind traurig, sie erinnern mich an etwas, aber sie bringen mich auch wo hin. An einen bestimmten Ort. Und das Erzählte; ich versuche es zu deuten, aber ich komme auf keine Lösung, jedenfalls keine positive. Oder ist es doch gut, nur wir sehen sie nicht als solche an? Neubeginn, Trennung... gut oder schlecht... glücklich oder traurig...? Heißt es nicht auch, jedes Ende hat einen Anfang? Vielleicht sind diese Dinge nur der Anfang des Endes und danach kommt etwas völlig Neues, was auch schön werden wird. Nur anders eben.



Die Wege führen uns immer ins Ungewisse und Unerwartete. Es kann aber auch wundervoll sein. Jedoch fürchtet man sich jedes Mal, wenn man eine Weggabelung erreicht und es gilt, eine Entscheidung zu treffen. Alles ist offen und genau das ängstigt uns. Doch wir brauchen keine Angst zu haben. Wir werden aufgefangen, egal von wem oder von was...


11.3.07 05:04


Traumhaft

Ich habe das Video endlich wieder gefunden.

Wenn ich so spielen könnte... einfach unglaublich. Das muss man sich bis zum Schluss anhören und ansehen. Die Leidenschaft für die Musik ist deutlich.

Viel Spaß damit:


Andy Mckee - Drifting
20.1.07 16:47


Stürmische Nächte *träum*

Oh, was für ein wunderschöner Sturm gerade tobt, draußen in der kalten Welt. Sehr stark, man kann den Wind sehr gut hören, das Rascheln der noch an den Bäumen hängenden Blätter, den Regen, jeden einzelnen Tropfen.

Wie gut diese Geräuschkulisse doch tut. Wie ein Heilmittel für meine Ohren, die nichts Gutes mehr vernehmen können. Nichts Heilendes. Es ist Balsam. Es sollte nie wieder aufhören. Es sollte mich dahin driften lassen, wo ich hinzugehen wünsche. Dorthin...


19.1.07 00:14


Mit den Nerven am Ende

Mir sind gerade so viele Dinge hochgekommen. Einige Erinnerungen, ein paar Gedanken über dies und jenes. Gutes und Schlechtes.

In letzter Zeit komme ich leider nicht sehr oft zum Nachdenken. Ich hatte noch nie so viel Stress. Klausuren hier, GFS da, Konfrontationen mit Lehrern, Probleme überall um mich herum. Ab Dienstag hat es endlich für eine Weile ein Ende.

Gestern habe ich auch die Termine für das Abitur gesehen. Ende April ist es soweit (Angaben ohne Gewähr!):

Donnerstag, 19. April: Deutsch (08:00-13:30)
Freitag, 20. April: Mathematik (08:30-12:30)

Montag, 23. April: Englisch (08:00-12:30)
Freitag, 27. April: Spanisch (08:00-12:30)

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind andere Abiturprüfungen.

Ich habe auch noch nie so wenig geschlafen wie diese Woche. Das ist auch der Grund, warum ich heute, nachdem ich meine BK-Klausur verhauen habe, den Rest des Tages praktisch nur geschlafen habe. Und morgen werde ich wieder nur lernen, lernen und lernen.

Wie gesagt, ich hatte, bedingt durch den Stress, keine Zeit, meinen Gedanken nachzugehen. Hatte ich überhaupt welche? Heute hatte ich sie, ich habe endlich nachdenken können. Aber was kam dabei heraus? Genau, nichts Schönes. Wieder nur dunkle Gedanken. Ich habe mir wieder gewünscht, diese Welt zu verlassen. Aber diesmal nicht über den Tod, sondern einfach in eine andere Welt gehen. Einfach so. In eine Fantasiewelt. Ich trete in die Welt ein und kann dann nie wieder zurück. Alles und jeden hinter mich lassen. Alles vergessen. Nichts mehr haben. Leer sein. Frei sein. Weg sein. Aber das geht nicht. Das geht nur in Büchern oder Filmen. Realistisch ist es leider nicht. Es gibt kein Portal, durch das man hindurch kann und dann ist man an einem anderen Ort in einer anderen Welt. Und ein solches Portal wird es auch nie geben.

Ich möchte einfach nur weg. Ich habe das Gefühl, dass ich mein Abitur dieses Jahr nicht machen darf, dass ich nicht zugelassen werde. Und wenn das der Fall ist, weiß ich nicht mehr weiter. Mir geht es jetzt schon so schlecht, geschweige denn nach einer Nichtzulassung zur Abiturprüfung. Mir fehlt jegliche Motivation. Ich sehe gar keinen Grund, mich anzustrengen. Die Schule war zwar schon immer unerträglich, aber zurzeit ist dieses Gefühl extrem. Ich fühle mich so, als wäre ich in einer Sackgasse gelandet und hinter mir hätte sich der Weg zugemauert. Ich kann einfach nicht weg, ich muss bleiben, wo ich bin, ob ich will oder nicht.

Der Wunsch, sterben zu wollen, wird erschreckend stärker. Aber ich kann nicht. Ich fühle mich so hilflos. Ich habe niemanden, der mich versteht. Ich kann auch mit niemandem darüber reden. Es wird einfach zu viel. Ich zerbreche an der ganzen Situation. Und die Scherben, die zu Boden fallen, fügen mir Schmerzen zu. Unerträgliche Schmerzen, die nach einem Ende schreien.


13.1.07 23:45


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung